Arbeitsrecht. Weltweit.

12 Suchergebnisse

Für den Begriff "low performer".
30.11.2016
Mittwoch

Umgang mit Low Performern – Teil 4: Steuerung durch Zielvereinbarungen

Ablösung Gesamtzusage
Die Vereinbarung von Zielen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter ist ein sinnvolles Führungsinstrument. Zunächst ermöglicht sie dem Arbeitgeber, die Arbeitsleistung des Mitarbeiters zu steuern. Dies gilt unabhängig davon, ob die Ziele mit einem zusätzlichen Vergütungsanreiz gekoppelt werden. Zudem können Zielvereinbarungen die Arbeitsleistung des Mitarbeiters messbar machen, was nicht zuletzt für arbeitsrechtliche Maßnahmen wegen einer etwaigen Schlechtleistung des Mitarbeiters bedeutsam ist. Die Erfüllung der vorgenannten Zwecke hängt dabei jedoch entscheidend von der juristisch sauberen Formulierung der Ziele ab. Insofern ist eine Orientierung an den sogenannten SMART-Kriterien zu empfehlen. Ganzen Artikel lesen

06.09.2016
Dienstag

Umgang mit Low Performern – Teil 3: Ist „Dienst nach Vorschrift“ zulässig?

Der „Dienst nach Vorschrift“ ist ein geflügeltes Wort und kommt im Arbeitsverhältnis nicht selten vor. Oftmals gehen Arbeitgeber davon aus, dass es sich dabei um einen zulässigen Rückzugsposten des Mitarbeiters handelt, dem man nicht wirksam begegnen kann. Dies ist indes – jedenfalls in dieser Allgemeinheit – ein Irrglaube. So hat es der Arbeitgeber grundsätzlich in der Hand, die „Vorschriften“, nach denen der „Dienst“ zu verrichten ist, über sein Direktionsrecht selbst zu bestimmen. Insofern hat das Direktionsrecht zentrale Bedeutung für die rechtliche Beurteilung solcher Sachverhalte bis hin zu einer etwaigen Kündigung.

Ganzen Artikel lesen

05.09.2016
Montag

Umgang mit Low Performern – Teil 2: Vergütungssysteme

Low Performer
Selbst die besten präventiven Mechanismen bei der Einstellung von Arbeitnehmern können häufig nicht verhindern, dass es später begründeten Anlass zur Unzufriedenheit mit der Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers gibt. Dann lautet die Frage des Arbeitgebers häufig nur: Kündigung oder „Gewährenlassen“ des Low Performers? Eine dritte Option wird häufig außer Acht gelassen. Auch die Gestaltung der Vergütung bietet Mittel, um eine Low Performance zu verhindern oder jedenfalls adäquat darauf zu reagieren. Ganzen Artikel lesen

23.08.2016
Dienstag

Umgang mit Low Performern – Teil 1: Wenn die Fähigkeiten nicht ausreichen

Der Umgang mit Mitarbeitern, deren Potential für die gestellte Aufgabe nicht ausreicht, ist für den Arbeitgeber eine mehrfache Herausforderung. In kommunikativer Hinsicht gilt es, dem Mitarbeiter hinreichend deutlich und gleichzeitig in angemessener Form seine mangelnde Eignung mitzuteilen. In rechtlicher Hinsicht sind Maßnahmen zur nachträglichen Korrektur fehlerhafter Personalentscheidungen häufig besonders schwierig umzusetzen. Dies gilt sowohl nach der Einstellung eines ungeeigneten Mitarbeiters als auch nach der Zuweisung einer den Mitarbeiter überfordernden Beförderungsstelle. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, wie solchen Schwierigkeiten vorgebeugt werden kann. Die entsprechenden rechtlichen Instrumentarien stehen zur Verfügung, werden jedoch in der Praxis eher selten genutzt. Ganzen Artikel lesen

25.12.2015
Freitag

Wage Peak and Poor Performer HRM in South Korea

On December 30, 2015, the Ministry of Employment and Labor (MOEL) issued a discussion draft of guidance on two highly controversial current issues in Korean employment law. The discussion draft contains two topics: (a) a discussion draft for “Performance-Based HR Management Guidebook,” which addresses termination of employees for poor performance, among other human-resources management issues; and (b) a discussion draft for “Guidelines on Amending Work Rules,” which focuses on the introduction of so-called “wage-peak” systems, intended to mitigate increased labor costs due to the newly introduced mandatory minimum retirement age of 60. Ganzen Artikel lesen

03.08.2017
Donnerstag

Drum prüfe wer sich ewig bindet: BAG zur Änderungskündigung bei Änderung des Anforderungsprofils langjährig Beschäftigter

Die einer betriebsbedingten Kündigung zugrunde liegende Unternehmerentscheidung ist nur darauf gerichtlich überprüfbar, ob sie offenbar unsachlich, unvernünftig oder willkürlich ist. Erhöhte Anforderungen an die Darlegungslast des Arbeitgebers gelten im Kündigungsschutzprozess nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) nur dann, wenn die den Kündigungsgrund bildende unternehmerische Entscheidung und der Kündigungsentschluss praktisch deckungsgleich sind. Diese Rechtsprechung zur erhöhten Darlegungslast des Arbeitgebers weitet das Bundesarbeitsgericht in einer aktuellen Entscheidung (BAG v. 2.3.2017 – 2 AZR 546/16) auf betriebsbedingte Änderungskündigungen aus, denen eine Änderung des Anforderungsprofils besetzter Arbeitsplätze zugrunde lag. Arbeitgeber, die auf neue Herausforderungen mit geänderten Anforderungsprofilen reagieren wollen, sollten die Entscheidung zur Vermeidung unzulässiger Austauschkündigungen im Blick behalten. Ganzen Artikel lesen

13.04.2020
Montag

Kurzarbeit: Compliance-Risiken drohen!

Nach dem ersten „CoViD-19“-Schock war die Reaktion vieler Unternehmen gleich: Die Prioritäten lagen bei einer Sicherstellung der weiteren Arbeitsfähigkeit sowie – unmittelbar danach – bei einer Absenkung der Lohnkosten, um den wirtschaftlichen Druck zu lindern. Als probates Mittel hierzu sahen viele die – unter vereinfachten Rahmenbedingungen mögliche – Kurzarbeit. „Dann eben ohne interne Prüfung“ bzw. Freibrief für kreative Wege in die Kurzarbeit? Weithin wurden politische Äußerungen und Presseberichterstattung dahingehend interpretiert, dass die Bundesagentur für Arbeit...

Ganzen Artikel lesen

14.01.2020
Dienstag

Alle Jahre wieder: Schadensersatz wegen unterbliebener Zielfestlegung

Die variable Vergütung via jährlicher Zielvereinbarung (oder einseitiger Zielvorgabe) erfreut sich als Mittel zur Mitarbeitermotivation ungebremster Beliebtheit. Gleichzeitig wird der mit der Zielfestlegung verbundene Aufwand von Arbeitgebern häufig unterschätzt; nicht selten erlahmt daher die erforderliche Sorgfalt im Laufe der Zeit bis hin zum gänzlichen Unterlassen einer Zielfestlegung. Ganzen Artikel lesen

05.01.2018
Freitag

Germany: The perfect restructuring (part 1)

Germany
When it comes to restructuring projects, companies often face a range of challenges. These include numerous factors that may directly or indirectly trigger employment law consequences. The perfect restructuring succeeds and begins in (allegedly) prosperous times and not when signs already point to a crisis. In this series of articles, we will examine the strategic and employment law aspects of restructuring. Part 1 deals with the business context, the different phases of restructuring and some core elements of the preparation and planning phase. Ganzen Artikel lesen

04.09.2017
Montag

Die perfekte Restrukturierung – Teil 1: Vorbereitung und Planung

Perfekte Restrukturierung
Unternehmen stehen bei anstehenden Restrukturierungen häufig vor vielen Herausforderungen. Hierzu gehören zahlreiche Aspekte, die unmittelbar oder mittelbar (arbeits-)rechtliche Folgen auslösen können. Die perfekte Restrukturierung gelingt und beginnt nicht erst dann, wenn die Vorzeichen auf „Krise" stehen, sondern in (vermeintlich) prosperierenden Zeiten. In mehreren Teilen werden wir die strategischen und arbeitsrechtlichen Aspekte einer Restrukturierung beleuchten. Teil 1 widmet sich dem unternehmerischen Kontext, den unterschiedlichen Phasen einer Restrukturierung und einigen Kernelementen der Vorbereitungs- bzw. Planungsphase. Ganzen Artikel lesen