Arbeitsrecht. Weltweit.

29.03.2018
Donnerstag

Mitarbeiterdaten konzernweit nutzen nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung

DSGVO
Ob Matrixstrukturen, Office 365 oder Personalmanagementsoftware: Die konzernweite Nutzung von Beschäftigtendaten ist relevanter denn je. Datenschutzrecht wird hierbei üblicherweise als Blockade wahrgenommen, doch mit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung zum 25. Mai 2018 verbessert sich die Situation für Konzerne... Ganzen Artikel lesen

22.03.2018
Donnerstag

Ins Netz gegangen – E-Recruiting und Background-Checks unter der DSGVO

E-Recruiting
In Zeiten zunehmender Digitalisierung neigen Nutzer dazu, mehr Daten von sich preis zu geben und einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Diese Datenquellen machen sich auch potentielle Arbeitgeber verstärkt zu nutze. Für Unternehmen stellt sich zunehmend die Frage, wie geeignete Kandidaten für eine bestimmte Stelle ausfindig gemacht bzw. aus der Anzahl der interessierten Bewerber identifiziert werden können. Insbesondere Soziale Netzwerke bieten eine effektive und kostengünstige Möglichkeit, eine Vorauswahl zu treffen oder interessante Arbeitnehmer ausfindig zu machen. Wir zeigen, welche Fallstricke es auch nach Inkrafttreten der DS-GVO zu beachten sich lohnt. Ganzen Artikel lesen

20.03.2018
Dienstag

Datentransfer in Drittstaaten: Wie rechtssicher gestalten?

Drittstaaten
Innerhalb von multinationalen Konzernen oder Unternehmensgruppen ist der rechtsichere Datenaustausch über Ländergrenzen hinweg oft unverzichtbar. Bislang waren zur Datenübermittlung in Drittländer, also Staaten außerhalb der Europäischen Union, sog. Standarddatenschutzklauseln besonders geeignet. Aber gilt das auch noch unter EU-Datenschutzgrundverordnung? Wir bringen Licht ins Dunkel. Ganzen Artikel lesen

13.03.2018
Dienstag

Nutzung von Mitarbeiterfotos und Datenschutz

Mitarbeiterfotos
Ein Unternehmen hat viele Gesichter. Was liegt also näher, als das Unternehmen mit Fotos von Mitarbeitern – etwa auf der Unternehmens-Homepage oder auf Social-Media-Plattformen – zu präsentieren und in ein positives Licht zu rücken? Doch Vorsicht: Das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Mitarbeiter, welches auch das Recht am eigenen Bild umfasst, steht einer einschränkungslosen Nutzung von Mitarbeiterfotos entgegen. Der Arbeitgeber sollte daher unbedingt eine Einwilligung des jeweiligen Arbeitnehmers zur Veröffentlichung seiner Fotos einholen. Welche Anforderungen dabei unter Geltung des neuen Datenschutzrechts zu beachten sind, zeigt dieser Beitrag. Ganzen Artikel lesen

25.01.2018
Donnerstag

I shot the sheriff … Kündigung des „stellvertretenden“ Datenschutzbeauftragten?

Stellvertretender Datenschutzbeauftragter
Datenschutzbeauftragte genießen einen besonderen Kündigungsschutz. Ob dieser auch für deren „Stellvertreter“ greift, war bislang weitgehend ungeklärt. Eine Entscheidung des BAG aus jüngerer Zeit (BAG v. 27.7.2017 – 2 AZR 812/16) bringt insoweit zumindest etwas Licht ins Dunkel. Ganzen Artikel lesen

08.01.2018
Montag

Sharing is caring? – Datenverarbeitung für Belastungsstatistik unzulässig

Belastungsstatistik
Ein Problem, das viele Arbeitgeber kennen: es wird festgestellt, dass die Arbeitsbelastung in der Belegschaft ungleich verteilt ist. Die Krankheitsfälle häufen sich und die Stimmung im Team wird schlechter. Es wird der Entschluss gefasst, einzugreifen und die Missstände zugunsten der Beschäftigten zu beheben. Dazu wird die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter automatisch erfasst, um Belastungsspitzen steuern zu können. Doch wer jetzt glaubt, das Problem gelöst zu haben, hat die Rechnung ohne die Justiz gemacht, die in diesem Vorgehen zuletzt eine Verletzung von Mitarbeiterrechten gesehen hat. Wie es dazu kommen konnte und warum diese Entscheidung nicht überraschend ist. Ganzen Artikel lesen

12.09.2017
Dienstag

Verdeckte Compliance-Ermittlungen im Arbeitsverhältnis: Die Eckpfeiler stehen!

Detektiv
Das BAG hat mit einer Entscheidung vom 29. Juni 2017 (2 AZR 597/16) nochmals zur Bedeutung des § 32 BDSG bei Compliance-Maßnahmen im Arbeitsverhältnis Stellung genommen. Vordergründig korrigiert es lediglich eine fragwürdige Entscheidung des LAG Baden-Württemberg aus dem Jahr 2016. Tatsächlich hat das BAG jedoch die Eckpfeiler im Verhältnis von Datenschutz und Compliance-Maßnahmen weitgehend festgezurrt. Demnach steht nunmehr fest, dass bei einem konkreten Tatverdacht ein verdeckter Detektiveinsatz grundsätzlich möglich ist – auch wenn der Verdacht sich nicht auf eine Straftat bezieht. Ganzen Artikel lesen

06.09.2017
Mittwoch

Vorstellungsgespräch via Skype – datenschutzrechtlich unzulässig?

Vorstellungsgespräch
Es klingt so einfach und wäre auch tatsächlich durchaus geeignet, den Bewerbungsprozess für alle Beteiligten zu vereinfachen: Statt eines klassischen Vorstellungsgesprächs findet ein persönliches Kennenlernen via Skype statt. Dieser Weg ermöglicht es, sich (gegenseitig) einen persönlichen Eindruck vom Gegenüber zu verschaffen, ohne eine ggf. lange und kostenintensive Anreise in Kauf zu nehmen. Das sieht die Landesdatenschutzbehörde („LDSB“) Berlin anders. In ihrem Jahresbericht für das Jahr 2016 heißt es: „Wir haben (…) empfohlen, von der Nutzung von Skype in Bewerbungsverfahren abzusehen.“ Ganzen Artikel lesen

16.08.2017
Mittwoch

Datenpannen: Wie Arbeitgeber sich jetzt auf die verschärften Meldepflichten vorbereiten sollten

Datenpanne
Bei der Deutschen Post sind kürzlich aufgrund von “menschlichem Versagen” die Daten aus 200.000 Umzugsmitteilungen vorübergehend ungeschützt in das Internet geraten. Ein solches ungewolltes Bekanntwerden von persönlichen Daten gegenüber Unbefugten bezeichnet man als Datenpanne. Weniger spektakuläre aber umso häufigere Fälle von Datenpannen bestehen darin, dass eine E-Mail versehentlich an den falschen Empfänger gesendet wird oder Laptops bzw. USB-Sticks verloren gehen.
Die Zahl der Datenpannen (data breach) steigt seit Jahren. Mit zunehmendem Bekanntwerden der daraus resultierenden gesetzlichen Meldepflicht steigt in Deutschland auch die Zahl der gemeldeten Datenpannen. Während das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) bis in das Jahr 2012 nur etwa eine Meldung pro Monat erhalten hat, sind im letzten Berichtsjahr, 2016, 85 Datenpannen gemeldet worden. Ganzen Artikel lesen

01.08.2017
Dienstag

Überwachung mittels Keylogger: Beweisverwertungsverbot!

Keylogger
Die Erledigung privater Angelegenheiten durch den Arbeitnehmer während der Arbeitszeit kann eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses wegen Arbeitszeitbetruges rechtfertigen – so weit, so bekannt. Doch was gilt, wenn der Arbeitgeber vom Kündigungsgrund aufgrund einer verdeckten Überwachung des Arbeitnehmers mittels eines sog. Keyloggers Kenntnis erlangt, welcher alle Tastatureingaben am Dienst-PC des Arbeitnehmers aufzeichnet? Kann sich der Arbeitgeber im Kündigungsschutzprozess auf die hierdurch gewonnenen Erkenntnisse berufen oder unterliegen diese einem Beweisverwertungsverbot? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in seiner aktuellen Entscheidung vom 27.07.2017 Letzteres angenommen und die Kündigung mangels prozessualer Verwertbarkeit der Erkenntnisse des Arbeitgebers für unwirksam erklärt. Ganzen Artikel lesen