Arbeitsrecht. Weltweit.

Tagged: Arbeitszeitkonto

09.12.2019
Montag

Arbeitgeber aufgepasst: Freistellung meint nicht (automatisch) Freizeit(ausgleich)

Arbeitszeitkonten sind weit verbreitet. Nach den im Jahr 2018 veröffentlichten offiziellen Zahlen des statistischen Bundesamtes verfügen mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland über ein Arbeitszeitkonto, wobei die Verbreitung in den einzelnen Branchen ganz unterschiedlich ist. Arbeitszeitkonten sind in der Regel Bestandteil flexibler Arbeitszeitmodelle und vielmals von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen geschätzt. Dass bei der Nutzung von Arbeitszeitkonten aber auch Fallstricke für Arbeitgeber lauern, zeigt der kürzlich vom BAG entschiedene Fall einer Sekretärin, die zum Zeitpunkt ihrer außerordentlichen Kündigung noch Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto hatte. Ganzen Artikel lesen

24.01.2017
Dienstag

Die Zeichen der Zeit – Das Arbeitszeitgesetz in der betrieblichen Praxis

Arbeitszeit
Der Wunsch nach möglichst großer Flexibilität bei der Ausgestaltung der Arbeitszeit ist in aller Munde. Eine Vollzeitstelle, bei der ein Arbeitnehmer vormittags einige Stunden im Büro verbringt und sein übriges Stundensoll für diesen Tag nachmittags in seinem Homeoffice ableistet, ist nur ein Beispiel für ein Modell, mit dem sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in vielen Fällen gut leben könnten. Mit den geltenden „Spielregeln“ des Arbeitszeitgesetzes ist ein solches Maß an Flexibilität allerdings nicht immer in Einklang zu bringen. Doch auch bei klassischen Arbeitszeitmodellen gelingt die Handhabung in der betrieblichen Praxis keineswegs stets gesetzeskonform. Wenn dann die Aufsichtsbehörde vor der Tür steht, drohen empfindliche Geldbußen und Auflagen. Unternehmen sind daher gut beraten, ihre Arbeitszeitsysteme regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Ganzen Artikel lesen

11.01.2017
Mittwoch

Statt Abfindung: Einsatz von Langzeitkonten in der Restrukturierung?

Langzeitkonten
Planen Unternehmen einen Personalabbau, stehen sie vor der großen Herausforderung, nicht gerade ihre jüngsten und besten Kräfte zu verlieren. Mit anderen Worten: Alternativen zur betriebsbedingten Kündigung und gesetzlichen Sozialauswahl sind gefragt. Dabei kann man zu dem klassischen Modell eines Freiwilligenprogramms greifen.
Ist das Budget hinreichend groß, können auch Altersteilzeit- und Vorruhestandsmodelle genutzt werden. Eine gute Alternative hierzu bietet der Einsatz von Langzeitkonten. Allerdings drohen in der Umsetzung sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Fallstricke, die unbedingt beachtet werden sollten. Ganzen Artikel lesen