Arbeitsrecht. Weltweit.

Tagged: Ablehnung

16.04.2018
Montag

Elternteilzeit – Ablehnen will durchdacht sein

Elternzeit
Auch während der Elternzeit kann und darf gearbeitet werden. Viele Mitarbeiter nutzen diese Möglichkeit für einen gleitenden beruflichen Wiedereinstieg nach der Abwesenheit. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Modell einer zunächst vollständigen – meist einjährigen – Abwesenheit und einer sich daran anschließenden Elternteilzeit. Arbeitgebern kommt die Rückkehr des Mitarbeiters in Elternteilzeit jedoch nicht immer gelegen. Denn während der Abwesenheit des „Elternzeitlers“ kann sich in einem Betrieb viel ändern. So kann etwa zwischenzeitlich die Arbeitsorganisation umgestellt worden oder auch Beschäftigungsbedarf weggefallen sein. In solchen Konstellationen stellt sich für Arbeitgeber bisweilen die Frage, ob eine arbeitnehmerseitig gewünschte Elternteilzeit überhaupt abgelehnt werden kann und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Ganzen Artikel lesen

12.03.2018
Montag

Zum Umgang mit Teilzeitanträgen – Darauf sollten Arbeitgeber achten

Teilzeitantrag
Arbeitnehmer haben gemäß § 8 TzBfG grundsätzlich einen Anspruch auf Reduzierung Ihrer Arbeitszeit, wenn sie länger als sechs Monate beschäftigt sind und der Arbeitgeber mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Reduzierung muss mindestens drei Monate vor Beginn der begehrten Teilzeit beantragt werden. Der Arbeitgeber kann diesen Anspruch nur ablehnen, wenn er betriebliche Gründe entgegenhalten kann. Häufig passieren – vermeidbare – Fehler schon bevor die Ablehnung des Antrages dem Arbeitnehmer überhaupt mitgeteilt wird und Handlungs- und Argumentationsspielräume werden abgeschnitten. Arbeitgeber sollten daher einige Spielregeln im Umgang mit Teilzeitansprüchen beachten.

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24.08.2017
Donnerstag

Elternzeit, Teilzeit, Elternteilzeit – ein Kurzleitfaden

Elternzeit
Auf jede Frau in Deutschland kommen derzeit statistisch 1,5 Geburten - wenig überraschend also, dass vermehrt auch der Wunsch der Arbeitnehmer nach Elternzeit, Elternteilzeit oder Teilzeit eine Rolle im betrieblichen Alltag spielt. Oft herrscht Unklarheit, welche Anforderungen an welchen Antrag gestellt werden. Darüber hinaus ist selbst für den Arbeitgeber, der sich die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf "auf die Fahnen geschrieben" hat, in manchen Bereichen eine Teilzeittätigkeit mit der betrieblichen Organisation schlicht nicht vereinbar - etwa, weil schon zahlreiche andere Arbeitnehmer in Teilzeit tätig sind.

Mit dem Bundeselterngeld- und -elternzeitgesetz (BEEG) hat der Gesetzgeber den Anwendern ein nur eingeschränkt praxistaugliches Werk an die Hand gegeben: In dem Dschungel der mitunter unübersichtlichen und überlangen Regelungen finden sich häufig weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer zurecht. Wir bringen etwas Licht ins Dunkle. Ganzen Artikel lesen